Was kostet ein Imagefilm?
Was kostet ein Imagefilm für Ihr Unternehmen? Zwischen einem selbst gedrehten Clip und einem Werbespot fürs Kino liegen mehrere Nullen. Hier sehen Sie die am Markt üblichen Spannen und was den Preis wirklich bestimmt.
Kurz gesagt: Ein professioneller Imagefilm kostet in Deutschland 2026 meist zwischen 3.000 und 15.000 € netto. Ein einfacher Unternehmensfilm vom Freelancer ist ab etwa 1.500 € zu haben, ein Film mit Konzept, einem Drehtag mit Team und sorgfältigem Schnitt liegt häufig bei 4.000 bis 10.000 €. Aufwendige Produktionen mit mehreren Drehtagen oder Schauspielern kosten 15.000 bis 50.000 €, Werbespots für Fernsehen und Kino auch deutlich mehr. Den größten Einfluss haben Drehtage, Teamgröße und Nutzungsrechte.
Stand: Oktober 2026 · Von Fabian Feindura, Inhaber von Trendtreiber
Imagefilm Kosten im Überblick
| Variante | Kosten | Geeignet für |
|---|---|---|
| Smartphone-Video in Eigenregie | 0 bis 500 € für Zubehör, plus Arbeitszeit | Schnelle Beiträge für soziale Netzwerke |
| Kurzvideos für soziale Netzwerke | 800 bis 3.000 € | Regelmäßige Clips für Reels, Shorts und die Webseite |
| Einfacher Unternehmensfilm vom Freelancer | 1.500 bis 5.000 € | Kleine Betriebe mit klarer Botschaft und einem Drehort |
| Recruiting-Video | 2.500 bis 12.000 € | Betriebe, die Fachkräfte und Auszubildende suchen |
| Imagefilm mit Konzept und Drehteam | 4.000 bis 15.000 € | Mittelstand, Hersteller und Dienstleister mit Anspruch an Wirkung |
| Aufwendige Produktion mit mehreren Drehtagen | 15.000 bis 50.000 € | Mehrere Standorte, Schauspieler oder aufwendige Animation |
| Werbespot für Fernsehen oder Kino | ab 50.000 €, oft deutlich mehr | Große Marken mit eigenem Mediabudget |
Imagefilm Kosten: Was den Preis bestimmt
Ein Film entsteht in drei Phasen, und jede kostet Zeit. In der Vorproduktion werden Idee, Drehbuch und Drehplan erarbeitet, Drehorte geklärt und Mitwirkende eingeplant. Am Drehtag arbeitet ein Team mit Kamera, Ton und Licht. In der Nachbearbeitung, auch Postproduktion genannt, folgen Schnitt, Farbkorrektur, Tonmischung, Musik und Untertitel. Wird eine Phase knapp kalkuliert, zeigt sich das fast immer im fertigen Film.
Der stärkste Preistreiber ist die Zahl der Drehtage. Ein Film, der an einem Tag an einem Ort entsteht, kostet einen Bruchteil einer Produktion mit drei Standorten und Schauspielern. Ebenfalls wichtig sind Teamgröße, Technik wie Drohne oder Gimbal, Sprecher, Animationen und die Zahl der Fassungen, etwa eine lange Version für die Webseite und mehrere kurze für soziale Netzwerke.
- Konzept und Drehbuch
- Anzahl der Drehtage und Drehorte
- Größe des Teams und Technik
- Darsteller, Sprecher und Interviews
- Schnitt, Farbe, Ton, Animation
- Anzahl der Fassungen und Formate
Was kostet ein Drehtag?
Ein Drehtag ist die wichtigste Rechengröße bei Unternehmensvideos. Am Markt üblich sind für eine einzelne Kameraperson mit Technik etwa 800 bis 1.800 € pro Tag. Ein kleines Team mit Kamera, Ton und Licht kostet etwa 2.000 bis 4.500 €. Dazu kommen Reisekosten und je nach Projekt Zuschläge für Spezialtechnik wie Drohne, Kamerakran oder zusätzliches Licht. Ein halber Drehtag wird oft etwas günstiger berechnet, ist aber selten halb so teuer, weil Anreise und Aufbau gleich bleiben.
Für die Nachbearbeitung rechnen Produktionen häufig mit einem bis drei Schnitttagen pro fertigem Film. Ein Schnitttag liegt am Markt meist bei 500 bis 1.000 €. Faustregel: Auf einen Drehtag kommen oft ein bis zwei Tage im Schnitt, bei Animationen oder vielen Fassungen auch mehr. Drohnenaufnahmen brauchen je nach Ort eine Genehmigung, etwa über Wohngebieten oder in der Nähe von Flughäfen, und dürfen nur von Piloten mit entsprechendem Nachweis gemacht werden.
- Kamera mit Technik: etwa 800 bis 1.800 € pro Tag
- Kleines Team mit Kamera, Ton und Licht: etwa 2.000 bis 4.500 € pro Tag
- Schnitttag: etwa 500 bis 1.000 €
- Drohnenaufnahmen: Zuschlag etwa 300 bis 1.000 €
- Professioneller Sprecher: etwa 300 bis 1.500 €, je nach Nutzung
Werbefilm, Unternehmensvideo und Recruiting-Video: die Unterschiede
Ein Imagefilm stellt das Unternehmen als Ganzes vor: Haltung, Menschen, Arbeitsweise. Ein Werbefilm verkauft ein konkretes Produkt oder Angebot und wird meist als bezahlte Anzeige ausgespielt. Unternehmensvideo ist der Oberbegriff für beides und schließt auch Erklärvideos, Schulungsfilme und Messevideos ein. Werbefilme kosten oft mehr, weil sie kurz und sehr präzise sein müssen und zusätzlich ein Budget für die Ausspielung brauchen.
Recruiting-Videos zeigen den Arbeitsalltag aus Sicht der Mitarbeiter. Sie wirken am besten, wenn echte Kollegen sprechen und nicht ein Sprecher aus dem Off. Am Markt kosten sie meist 2.500 bis 12.000 €. Weil sie vor allem in sozialen Netzwerken laufen, lohnt es sich, gleich mehrere kurze Fassungen im Hochformat mitzuproduzieren.
Folgekosten: Musikrechte, Nutzungsrechte und Verbreitung
Musik ist ein häufig unterschätzter Posten. Bekannte Titel aus den Charts sind für Werbung kaum bezahlbar, weil Rechte bei mehreren Beteiligten eingeholt werden müssen. Üblich ist Musik aus Lizenzbibliotheken, deren Lizenz je nach Nutzung etwa 30 bis 500 € kostet. Achten Sie darauf, ob die Musik GEMA-frei ist oder ob für bestimmte Verwendungen Gebühren anfallen.
Klären Sie auch die Nutzungsrechte am Film selbst: wo, wie lange und in welchen Medien Sie ihn zeigen dürfen. Eine Nutzung auf Webseite und sozialen Netzwerken ist anders zu bewerten als ein Spot im Fernsehen. Mitarbeiter, die im Film zu sehen sind, sollten schriftlich einwilligen. Wenn Sie den Film bewerben möchten, kommt das Werbebudget für Anzeigen hinzu.
Versteckte Kosten und wie Sie Angebote vergleichen
Ein Angebot über „einen Imagefilm“ sagt wenig. Vergleichen Sie Drehtage, Teamgröße, Schnitttage, Korrekturschleifen, Fassungen und Rechte. Fragen Sie nach Reisekosten, Musiklizenz und ob Rohmaterial übergeben wird. Häufige Nachträge entstehen durch zusätzliche Korrekturrunden, Untertitel in weiteren Sprachen oder kurzfristig ergänzte Drehorte. Ein Festpreisangebot mit klar beschriebenem Umfang verhindert solche Überraschungen. Diese Fragen helfen beim Vergleich:
- Wie viele Drehtage und wie viele Personen im Team?
- Wie viele Korrekturrunden im Schnitt sind enthalten?
- Welche Fassungen und Formate bekommen Sie?
- Sind Musiklizenz, Sprecher und Untertitel im Preis?
- Wo, wie lange und in welchen Medien dürfen Sie den Film nutzen?
- Sind Reisekosten und Drohnengenehmigungen enthalten?
Spartipps ohne Qualitätsverlust
Der beste Spartipp ist gute Planung. Ein klares Drehbuch und ein vorbereiteter Drehort sparen am Drehtag Stunden. Wer am selben Tag zusätzlich Fotos und Kurzvideos produzieren lässt, nutzt Team und Technik doppelt. Drehen Sie lieber einen starken Film als drei mittelmäßige, und schneiden Sie daraus mehrere Fassungen. Sparen Sie dagegen nicht am Ton: Schlechter Ton fällt Zuschauern stärker auf als ein einfaches Bild.
- Drehtage bündeln und Fotos am selben Tag machen lassen
- Echte Mitarbeiter statt Schauspieler einsetzen
- Aus einem Dreh lange und kurze Fassungen schneiden lassen
- Freigaben im Unternehmen vorher klären, um Korrekturrunden zu sparen
So kalkuliert Trendtreiber
Ein Imagefilm von Trendtreiber beginnt bei 4.900 €. Darin enthalten sind Konzept und Drehbuch, ein Drehtag mit Team, Schnitt, Farbe, Ton und Musik sowie Fassungen für Webseite und soziale Netzwerke. Kurzvideos für soziale Netzwerke beginnen bei 1.600 €, ein Fotoshooting bei 890 €. Alle Preise sind Richtwerte netto zzgl. MwSt. Wir drehen deutschlandweit vor Ort bei Ihnen, auf Wunsch auch mit Drohne.
Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch, in dem wir Ziel, Drehorte und Mitwirkende klären. Danach bekommen Sie ein Festpreisangebot mit allen Drehtagen, Fassungen und Rechten. So wissen Sie vor dem ersten Drehtag, was der Film kostet. Auf Wunsch fotografieren wir am selben Tag, damit Team und Technik doppelt genutzt werden. Auf Anfragen antworten wir innerhalb von 48 Stunden.
Fotoshooting
ab 890 €
Ein halber Tag für Team-, Produkt- oder Reportagefotos.
- Planung und Bildliste
- Halber Tag vor Ort
- Auswahl und Bearbeitung
- Nutzungsrechte inklusive
Kurzvideos
ab 1.600 €
Mehrere kurze Clips für soziale Netzwerke und Webseite.
- Konzept und Drehplan
- Halber bis ganzer Drehtag
- 4 bis 6 Clips im Hoch- und Querformat
- Untertitel und Musik
Imagefilm
ab 4.900 €
Ein bis zwei Minuten über Ihr Unternehmen, mit Konzept, Dreh und Schnitt.
- Konzept und Drehbuch
- Ein Drehtag mit Team
- Schnitt, Farbe, Ton, Musik
- Fassungen für Web und soziale Netzwerke
Richtwerte netto zzgl. MwSt. Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie ein Festpreisangebot. Mehr zu Film & Foto
Häufige Fragen zu den Kosten
Was kostet ein Imagefilm für ein mittelständisches Unternehmen?
Ein Imagefilm für ein mittelständisches Unternehmen kostet am Markt meist 4.000 bis 15.000 € netto. In diesem Rahmen sind Konzept, ein bis zwei Drehtage mit kleinem Team, professioneller Schnitt, Musiklizenz und mehrere Fassungen üblich. Mehr kostet es, wenn mehrere Standorte, Schauspieler, Animationen oder ein Spot für das Fernsehen dazukommen.
Was kostet ein Drehtag mit Kamerateam?
Ein Drehtag mit kleinem Kamerateam aus Kamera, Ton und Licht kostet am Markt üblich etwa 2.000 bis 4.500 € netto. Eine einzelne Kameraperson mit Technik liegt bei etwa 800 bis 1.800 € pro Tag. Hinzu kommen Reisekosten, Spezialtechnik wie eine Drohne und die Nachbearbeitung, für die meist ein bis zwei Schnitttage pro Drehtag anfallen.
Was kostet ein Recruiting-Video?
Ein Recruiting-Video kostet am Markt meist 2.500 bis 12.000 € netto. Der Preis hängt davon ab, wie viele Mitarbeiter zu Wort kommen, an wie vielen Orten gedreht wird und wie viele Fassungen entstehen. Sinnvoll ist ein längerer Film für die Karriereseite und mehrere kurze Clips im Hochformat für soziale Netzwerke.
Brauche ich für Musik im Imagefilm eine Lizenz?
Ja, für jede Musik in einem Unternehmensfilm brauchen Sie eine passende Lizenz. Bekannte Titel sind für Werbung meist sehr teuer, deshalb wird üblicherweise Musik aus Lizenzbibliotheken genutzt, die je nach Nutzung etwa 30 bis 500 € kostet. Achten Sie darauf, ob die Musik GEMA-frei ist und ob die Lizenz Webseite, soziale Netzwerke und Anzeigen abdeckt.
Wer besitzt die Rechte an einem Imagefilm?
Die Urheberrechte bleiben beim Filmemacher, Sie erhalten vertraglich Nutzungsrechte. Wichtig ist, dass diese Rechte im Angebot klar beschrieben sind: für welche Medien, welches Gebiet und wie lange. Für Unternehmen ist eine zeitlich unbegrenzte Nutzung für Webseite, soziale Netzwerke und Präsentationen sinnvoll. Für Fernsehen oder Kino werden Rechte oft gesondert vereinbart.
Wie lange dauert die Produktion eines Imagefilms?
Die Produktion eines Imagefilms dauert meist vier bis acht Wochen. Etwa zwei bis drei Wochen entfallen auf Konzept, Drehbuch und Planung, dann folgen ein oder mehrere Drehtage und zwei bis drei Wochen Nachbearbeitung mit Korrekturrunden. Schneller geht es, wenn Drehorte, Mitwirkende und Freigaben im Unternehmen früh geklärt sind.
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